Spendenaktion bei Wallstabe & Schneider. Mitarbeiter sammeln für Erdbebenopfer in Mexiko.

Freuten sich über die stattliche Spendensumme: (v.l.) Geschäftsführender Gesellschafter Christian Wallstabe, José Hernández, Werkleiter von Wallstabe & Schneider México, Spendeninitiator Klaus Weber, Stefan Staudinger und Technischer Geschäftsführer Kai Peters.

29.11.2017 (ew) Mit einer Spende von 2000 Euro unterstützt der Niederwinklinger Automobilzulieferer Wallstabe & Schneider die Hilfsorganisation humedica, die sich um die Erdbebengeschädigten in Mexiko kümmert. Die Mitarbeiter des Dichtungsherstellers sammelten 1200 Euro, die Geschäftsleitung stockte diesen Betrag auf 2000 Euro auf.

Im September hatte in Mexiko innerhalb weniger Tage zweimal die Erde gebebt. Hunderte Tote, noch mehr Verletzte und schwere Schäden in den südlichen Landesteilen waren die Folge. Der Bundesstaat Guanajuato, in dem Irapuato, der Sitz der mexikanischen Tochtergesellschaft von Wallstabe & Schneider liegt, wurde glücklicherweise nicht betroffen. Die Menschen dort spürten die Beben zwar, kamen aber mit dem Schrecken davon.

Klaus Weber aus der Abteilung Technische Arbeitsvorbereitung war schon mehrfach bei Wallstabe & Schneider México vor Ort tätig und schätzt seither das Land und die Leute. Er wollte spontan etwas tun, als er von der Naturkatastrophe erfuhr. „Die Spende eines Einzelnen ist wie ein Tropfen auf den heißen Stein, deshalb kam ich auf die Idee, eine Spendenaktion bei Wallstabe & Schneider zu organisieren“, erklärt er. Mit Unterstützung von Verfahrenstechniker Stefan Staudinger, der ebenfalls Mexiko-Erfahrung hat, sammelte er bei den Kollegen in allen Abteilungen für die Erdbebenopfer.

Die Spende geht an humedica e.V., eine 1979 gegründete Hilfsorganisation aus Kaufbeuren, die weltweit humanitäre Hilfe leistet. Nach Katastrophen schickt die Organisation ehrenamtliche medizinische Teams in betroffene Gebiete. humedica garantiert, dass das Geld zu 100 Prozent den Geschädigten in Mexiko zu Gute kommt. Verletzte in der Erdbebenregion werden behandelt, aber auch für chronisch Kranke, die regelmäßige ärztliche Betreuung benötigen, wird gesorgt und die medizinische Infrastruktur wieder aufgebaut.